Viktor Orban sagte, sein Ziel ist es, einen illiberalen Staat zu haben, es reiche nicht, wenn jeder nur das nicht macht, was den anderen nicht schadet, weil sonst der Staat zerfällt (was wiederum schlecht für die soziale Absicherung wäre).
Aber wie will man etwas machen, wodurch die Gefahr besteht, dass der Staat zerfällt, ohne anderen zu schaden, wenn es doch so schlecht für die soziale Absicherung ist?
Sein Gedanke enthält einen unnötigen Denkschlenker. So lange man nichts macht, was den anderen nicht schadet, reicht es aus.
Jede staatserhaltende Einschränkung muss danach beurteilt werden, wie nötig die soziale und militärische Absicherung diese Eigenschaften des Staates haben, das reicht aus um den Staat funktionsfähig zu halten. Stellt sich der Staat darüber hinaus jemanden in den Weg, ist das seinem Erhalt abträglich.